Historie

Wissenswertes über Lyra

Eigentlich ist es NAPOLEON zu verdanken, daß Johann Froescheis im Jahre 1806 eine Bleistiftmanufaktur beim Magistrat in NÜRNBERG eintragen lassen konnte. Erst durch die Gebietsreform verlor die bis dahin Freie Reichsstadt das Recht eigene Gesetze zu erlassen, die das Recht Bleistifte zu machen bis dahin der Zunft der Schreiner vorbehielt.

 

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Ein rascher Aufstieg der Firma machte es notwendig die Fertigung von Wasserkraft in der Kleinweidenmühle in die Großweidenmühle zu verlagern, wo man mit der damals neuesten Technik, der Dampfkraft in neuen Fertigungsgebäuden um ca. 1900 etwa 500 Arbeiter und Angestellte beschäftigte, die wöchentlich 7000 Gros in Holz gefaßte Blei- und Farbstifte, also im Jahr rund 53 Millionen Stifte, dazu Federhalter, mechanische Stifte und andere Artikel anfertigten. Um seine Qualitätsprodukte von anderen, oftmals minderer Qualität, zu unterscheiden, hatte Johann Froescheis (Sohn des Gründers) bereits 1868 die Fabrikmarke LYRA eintragen lassen. Damit schuf er ein Markenzeichen, das auch heute noch Bestand hat und somit das älteste Warenzeichen dieser Industrie nach unserem Wissen weltweit ist.